Home Allergien & Nahrungsmittelunverträglichkeiten Ist der Darm gesund, sind auch wir gesund

Ist der Darm gesund, sind auch wir gesund

von Veit Ehrhardt

Eine gereizte Verdauung beeinträchtigt nicht nur die Lebensfreude

Mit dem Begriff Reizdarm werden Beschwerden und Probleme umfasst, die weder von organischen, biochemischen oder physikalischen Ursachen bedingt sind. Für Betroffene und Ärzte ist das häufig eine Schwierigkeit, um eine korrekte Diagnose zu erhalten. Das so genannte Reizdarm-Syndrom äußert sich in der Regel durch Störungen, die mit einem vermehrten und gleichzeitigem Auftreten von verschiedenen Symptomen einhergehen.

Symptome können Bauchkrämpfe, unerklärliche Völlegefühle, Druck im Unterbauch, Blähungen, Durchfall oder Verstopfungen sein, die alleine oder in Kombination immer wieder auftreten. Bei einem Reizdarm oder Reizdarm-Syndrom kann aber auch noch der Magen betroffen sein kann, insofern sind die Bezeichnungen nicht ganz exakt. Ein so genanntes Reizdarm-Syndrom liegt vor, wenn in den letzten 12 Monaten über mindestens 12 Wochen (die nicht in Folge zu sein brauchen) Schmerzen oder Unwohlsein im Bauchbereich aufgetreten sind, und sich dazu noch die Häufigkeit und Konsistenz des Stuhlgangs (Durchfall, Verstopfung) verändert und sich Schmerzen oder Unwohlsein nach dem Stuhlgang vermindert haben.

Urlaub, Stress und vorgefertigtes Essen
Das Auftreten von Symptomen und deren Häufigkeit sind individuell sehr verschieden. Nicht wenige verspüren die Beschwerden eines Reizdarms oft auch in speziellen Situationen, zum Beispiel im Urlaub, in Stresssituationen oder nach dem Genuss von vorgefertigtem Catering-Essen. Die Probleme können breit gefächert von nur leicht bis stark reichen und mit Schmerzen verbunden sein. In gleichem Maße wird dann von dem gereizten Verdauungssystem auch die Lebensqualität beeinflusst. Frauen sind häufiger als Männer von einem Reizdarm betroffen.

Probiotische Bakterien stärken die Darmflora
Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengesetzte probiotische Präparate enthalten mehrere Bakterienstämme, die in ihrem Zusammenspiel die Darmflora stärken und so bei einem Reizdarm-Syndrom hilfreich sein können. Da die Darmflora einen der wichtigsten Bestandteile unseres Immunsystems darstellt, können durch eine Stärkung der Darmflora mit probiotischen Bakterien auch ein schwaches Immunsystem, Allergien oder Entzündungen positiv beeinflusst werden. Bei der Diagnose von Erkrankungen sollte der Darm immer mitberücksichtigt werden, oft finden sich hier Hinweise auf die Ursachen von Beschwerden. Gerne beraten wir Sie persönlich zum Thema Darmgesundheit.

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