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Fahrradfahren macht frühlingsfit

von Apotheker René Weigand

Wenn es um gesunden Sport geht, ist die Bewegung im Freien für das Training von Herz und Kreislauf nicht zu übertreffen. Die Funktionen der Gelenke und des Muskelapparates werden gestärkt, dazu kommen die optimale Sauerstoffversorgung mit frischer Luft und die Entgiftung über die Haut. Fahrradfahren reduziert als Ausdauersportart auch Stressbelastungen, schon alleine dadurch fühlen wir uns gesünder und bleiben es dann auch.

Nach dem Sport sind wir doch meist so richtig entspannt, physisch und psychisch. Diese regenerativen Wirkungen – auch auf unser Gehirn – halten uns in jedem Lebensalter fit und sorgen dafür, dass wir mit Krankheiten und Problemen besser zurechtkommen. Die allgemeine körperliche Verfassung verbessert sich durch die ausdauernde sportliche Bewegung, die zugleich aber auch die geistigen Fähigkeiten, das Gedächtnis und die Konzentration deutlich stärkt. Sport ist neben gesunder Ernährung eben doch eine echte Vorsorge für die Gesundheit und gewinnt durch die oft einseitigen, nur sitzenden oder auch nur stehenden, modernen beruflichen Tätigkeiten immer mehr an Bedeutung.

Moderates körperliches Training wirkt sich positiv auf den Fettstoffwechsel, den Blutzuckerspiegel, das Immunsystem, auf Übergewicht und auf das Allgemeinbefinden aus. Dadurch wiederum wird Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wozu auch Venenprobleme zählen, Diabetes und Osteoporose vorbeugend entgegen gewirkt. Bei den Herz-Kreislauferkrankungen und Venenproblemen liegen Radfahrer auf jeden Fall auch in der Statistik weit vorne, doch nur wenn die Reihenfolge umgedreht wird. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sie weniger häufig von diesen gesundheitlichen Problemen betroffen sind. Beim Fahrradfahren ist die Bewegung an der frischen Luft für die Sauerstoffversorgung von entscheidendem Einfluss und unterstützt effektiv die Stoffwechselabläufe im ganzen Körper. Vor allem das Herz, der Kreislauf. die Beweglichkeit von Gelenken, die so genannte Wadenpumpe und die Venenstabilität werden dabei trainiert.

Eisen und Magnesium
Ein sehr wichtiger Bestandteil von Hämoglobin und Myoglobin in unserem Blut ist das Element Eisen, das für den Sauerstofftransport entscheidend verantwortlich ist. Auch an zahlreichen Stoffwechselabläufen zur Energiegewinnung in den Muskelzellen ist Eisen beteiligt. Beim Sport kann daher ein erhöhter Eisenbedarf bestehen, was jedoch in der Regel über eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung vom Körper selbst ausgeglichen wird. Anders ist mit dem Element Magnesium. Freizeitsportler sollten immer auf eine ausreichende Versorgung achten – und zwar schon vor Beginn der sportlichen Bewegung, um insbesondere Muskelkrämpfen vorzubeugen.

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