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Die Freude am „garteln“

von redaktion

Was im Frühling wichtig ist

Der Lenz ist da und unser Herz erfreut sich an der Natur. Blumen mit leuchtenden Farben und betörenden Duftaromen verschönern nicht nur den Garten, sie verzaubern auch unsere Seele und tun dem inneren Wohlbefinden gut. Das „garteln“ im Freien wiederum belebt den Kreislauf und verschafft einem das Gefühl, etwas Sinnvolles und  Nutzbringendes getan zu haben.

Nach dem Winter braucht der Garten, ebenso wie unser Körper, eine reinigende Pflege und Kur zur Aufbereitung. Der Rasen wird gesäubert, aus den Beeten werden alte Stängel, Laub und Unkräuter entfernt. Gehölze und Sträucher werden zugeschnitten, bevor die Maisonne die neuen Triebe herauslockt. Das gleiche gilt für das Zuschneiden von Rosen.

Vorbereitungen im April
Der Rasen fängt an zu wachsen und wird noch vor dem ersten Mähen vertikutiert. Das befreit von Moosen und Unkräutern und belüftet den Boden. An kahlen Stellen wird gedüngt und mit Rasensamen nachgesät. Beim Unkraut jäten stellt sich der beste Erfolg ein, wenn es laufend entfernt wird. Beete werden zur Vorbereitung von Aussaat und Pflanzung mit Kompost und Hornspänen gedüngt. Knollen und Zwiebeln von Blumen wie Dahlien und Gladiolen können ab April eingepflanzt werden. Jetzt ist auch die beste Zeit, um Kübelpflanzen umzutopfen. Für die Wachstumsperiode brauchen sie neue Nährstoffe und diese sind in frischer Blumenerde ausreichend vorhanden.

Was im Mai zu tun ist
Die ersten Rosen fangen an zu blühen und verbreiten ihre duftenden Aromen. Verwelkte Rosenblüten stets abschneiden, das regt die Rosen an, neue Knospen zu bilden und den Sommer über bis in den Herbst hinein zu blühen. Auch der Rasen wird mit regelmäßiger Pflege durch Mähen schöner, die optimale Schnitthöhe beträgt in etwa 5 Zentimeter. Nach den „Eisheiligen“ Mitte Mai können die empfindlicheren Kübel- und Topfpflanzen wieder ins Freie gestellt und vorgezogene Gemüsejungpflanzen in die Beete eingepflanzt werden.

Gemüsetipps für die Selbstversorgung
Eine gute Gemüseerde aus dem Fachhandel ist Voraussetzung fürs Gelingen beim Gemüseanbau. Sehr bewährt haben sich dafür die Jungpflanzen von „La Selection du Chef“. Zu empfehlen sind in unseren Breitengraden zum Beispiel Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika, Chili und Auberginen. Frisch aus dem Garten sind sie ein köstlicher Genuss und mit Vitaminen vollgepackt. Zum Spaß am „garteln“ gesellt sich dann auch noch ein echter Nutzen für die Gesundheit. •

Sie war ein Blümlein
Wilhelm Busch (1832 – 1908)
Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heiß geliebte Pflanze.

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