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Der Augentrost

Euphrasia officinalis L. ssp. rostkoviana Hayne.
Familie der Rachenblütler bzw. Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae)
Der Augentrost wird, wie sein Name schon sagt, bei Augenbeschwerden eingesetzt. Aus seinen Wirkstoffen lässt sich die Wirkung auf Augenentzündungen nicht direkt ableiten. In der so genannten Signaturenlehre gibt es jedoch zwischen der Blüte des Augentrostes und dem Auge mit seinen Wimpern bestimmte Ähnlichkeiten.

Folgende Inhaltsstoffe sind im Augentrost enthalten: Iridoidglycoside wie Aucubin und Flavonoide wie Quercetin oder Apigenin, dazu kommen noch Lignane, Gerbstoffe, Phenolcarbonsäuren und wasserdampfflüchtige Substanzen wie ätherisches Öl vor. Zubereitungen aus dem Augentrost weisen entzündungshemmende Eigenschaften auf, positive Wirkungen auf die Leber wurden ebenfalls festgestellt. In der Homöopathie wird das frische Kraut mit der Wurzel zur Urtinktur verarbeitet. Daraus werden flüssige Arzneilösungen hergestellt, die in Potenzierungen von D3 oder D6 als homöopathische Arzneimittel erhältlich sind. Euphrasia wird bei leichten Entzündungen im Auge, verstärktem Tränenfluss, Schwellungen des Augenlides und bei allergischen Reaktionen angewendet.

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