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Die Komplementärmedizin kann helfen

Das aus dem Französischen stammende Wort komplementär bedeutet so viel wie „gegensätzliche, aber sich ergänzende Eigenschaften eines Objekts oder Sachverhalts miteinander verbinden“. Die Komplementärmedizin arbeitet also mit unterschiedlichen Ansatzpunkten und führt diese zusammen. Auch bei Allergien und Heuschnupfen bietet sie uns eine gute Hilfe über die Stärkung der Darmflora an.

Allergisches Asthma, Heuschnupfen bzw. Pollenallergie, Kontaktallergien, Neurodermitis und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sind die häufigsten Allergien. Hauptallergene für Heuschnupfen sind die Pollen von Lieschgras, Birke, Erle, Hasel und Roggen. Als Nahrungsmittel-Allergene führen Steinobst, Haselnüsse und Erdnüsse die Statistik an, Gluten und Laktose bei den Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Etwa ein Drittel der Pollenallergiker reagiert auch mit einer Kreuzreaktion auf bestimmte pflanzliche Nahrungsmittel, die mit dem jeweiligen Pollenallergen botanisch oft eng verwandt sind. „Frühblüher-Allergiker“, die auf Birke, Erle und Hasel reagieren, verspüren zum Beispiel beim Verzehr von grünen Apfelsorten, Haselnüssen und Steinobst häufig ein Jucken oder Kratzen in Gaumen und Rachen.

Pollenallergien und mögliche Kreuzreaktionen
Birkenpollen: Kern- und Steinobst, Kiwi, (frische) Feigen, Nüsse, Sellerie, Soja, Karotten
Gräserpollen: Tomaten, Getreide, Hülsenfrüchte (z.B. Soja, Erdnuss)
Beifuß- und Ambrosiapollen: Sellerie, Karotten, Kamille, Gewürze (z.B. Kümmel, Anis, Koriander, Zimt)
Achtung: Es kann sein, dass Kreuzreaktionen nur in der Pollensaison auftreten und die Lebensmittel im Herbst oder Winter keine Beschwerden auslösen.

Pollenallergie und Darmgesundheit
Bei einer Pollenallergie bekämpft die Immunabwehr übereifrig an sich harmlose Pollen und löst eine durch IgE-Antikörper vermittelte allergische Sofortreaktion aus. Boten- und Abwehrstoffe wie Leukotriene, Prostaglandine und vor allem Histamin werden überhöht produziert und freigesetzt. Histamin ist entzündungsfördernd und die Hauptursache für die Allergiesymptome. Die davon meist sofort betroffenen Augen und Nase sind über die Schleimhäute direkt mit dem Darm verbunden. Die Allergene gelangen zuerst meist über den Nasen-Rachen-Raum in den Körper und dann über die Darmschleimhaut ins Blut. Auf diese Fremdpartikel reagieren bestimmte Blutzellen mit allergischen Reaktionen, die Gefäßerweiterungen und Histamin-Ausschüttungen verursachen, was zu Juckreiz und Bläschen auf der Haut führen kann. Mit einem Aufbau der Darmflora durch Probiotika kann aber den Allergenen der Weg in den Blutkreislauf erschwert werden. Die probiotischen Bakterien tragen zur Stärkung und zum Schutz von Darmflora und Darmschleimhaut bei. Die „gesunden Helferlein“ in Bakterienform stärken die Darmflora, indem sozusagen „Lücken“ aufgefüllt werden und dadurch Allergene über eine intakte Darmschleimhaut nicht mehr so leicht ins Blut gelangen können. Zum Thema Allergien und Darmgesundheit beraten wir Sie gerne auch individuell und persönlich.

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